Pumpspeicher

Die heute gängige Methode, Strom zu speichern, ist in Pumpspeicherwerken.

 

Das neuste Pumpspeicherwerk heisst Linth-Limmern, gehört AXPO und befindet sich in Glarus Süd. Es kann eine Leistung von 1'000 Megawatt erbringen und das während 36 Stunden. Das heisst, es hat eine Speicherkapazität von 36 Millionen kWh. Um 3 Milliarden kWh zu speichern, braucht es also 83 Werke in der Grösse von Linth-Limmern. Das Werk kostete 2 Milliarden Franken. 83 solche Werke würden also 166 Milliarden kosten – wenn man denn wüsste, wo man diese bauen könnte.

 

Man kann es anders betrachten: Statt viele kleine baut man ein grosses Pumpspeicherwerk. Wir gross würde es? Mit 3 Milliarden kWh kann man 11 Milliarden m3 Wasser 100 Meter hochpumpen.

 

Der Genfersee fasst 90 Milliarden m3. Wir entnehmen dem See 11 Milliarden m3, um sie 100 Meter höher zu pumpen. Der Seespiegel würde um 30 Meter absinken.

 

Wohin pumpen wir diese 11 Milliarden m3? Bauen wir in der Talenge von Martigny eine Staumauer und pumpen das Wasser ins Wallis? Über die Kosten machen wir uns keine Gedanken – weil das ja niemals gemacht würde. Als Gedankenexperiment zeigt es aber die Grösse des Problems.

 

Weitere Möglichkeiten um Strom zu speichern:

Pumpspeicher | Luftdruckspeicher | Batteriespeicher | Wasserstoffspeicher

 

 

 

 

 

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