Strom-Importe

Derzeit importiert die Schweiz grosse Mengen an Strom aus Frankreich (das meiste über Strombezugsverträge aus Atomkraftwerken) sowie über den Markt aus Deutschland. Im eigenen Land aus der Kernenergie aussteigen und stattdessen den Strom aus französischen Atomkraftwerken importieren, das ist nicht ehrlich.

 

Nach dem Auslaufen dieser Importverträge mit den französischen Firmen CNP SA, AKEB und ENAG ist nicht klar, woher diese grossen Strommengen kommen sollen, auf die wir insbesondere im Winter angewiesen sind. Die Stromimporte aus Deutschland verschlechtern die Klimabilanz der Schweiz, denn der Strom wird in der Schweiz mehr im Winter denn im Sommer gebraucht. Das heisst, der Importstrom stammt meist aus Kohlekraftwerken. Eine Debatte über Stromimporte hat im Vorfeld zur Abstimmung über das Energiegesetz völlig gefehlt. Dies ist nun nachzuholen und die Ergebnisse in eine übergreifende Strategie einzuarbeiten.

 

 

 

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