Risiko von Blackout steigt

Jens Alder, CEO von Alpiq, spricht Klartext. Im Rahmen der Bilanzmedienkonferenz äussert er sich in einem NZZ-Interview zur Strom-Versorgungssicherheit. "Wir fahren eine Importstrategie mit Ländern, die im Winter auch zu Nettoimporteuren werden. Das geht hinten und vorne nicht auf", lautet sein beunruhigendes Fazit.

 

"Das Risiko eines Blackouts ist klar gestiegen und wird in den kommenden Jahren weiter steigen", warnt Alpiq-CEO Jens Alder. In einem Interview mit der NZZ erklärt Alder, warum Strommporte ohne gleichberechtigten Zugang zur europäischen Strombörse sehr riskant sind. Sein Fazit lautet: "Wir fahren eine Importstrategie mit Ländern, die im Winter auch zu Nettoimporteuren werden. Das geht hinten und vorne nicht auf."

 

Sollte der Strom in unseren Nachbarländern knapp werden, dann kann die Schweiz nicht damit rechnen, adäquat versorgt zu werden. Herrscht erstmal Strommangel, dann werden die eigenen Bürgerinnen und Bürger zuerst versorgt. 

 

Der Tages Anzeiger fasste das Gespräch ebenfalls zusammen. Es kann hier nachgelesen werden. Spannend am Interview mit Alder ist auch seine persönliche Einordnung. Denn er macht sich als Schweizer Staatsbürger Sorgen. Als Chef der Alpiq mache ihm das aber weniger aus, denn Verknappung bedeute steigende Preise.

 

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