Wie steht es um die Versorungssicherheit 2025?

Die Sorge um die Sicherheit der künftigen Stromversorgung der Schweiz schlägt im bernischen Politbetrieb zunehmend höhere Wellen. Nun hat SVP-Nationalrat Franz Grüter eine Interpellation mit wichtigen Fragen zur Problematik eingereicht.

 

Die ElCom und weitere Experten warnen bereits seit einiger Zeit: In Europa zeichnet sich eine Stromproduktionslücke ab. Damit ist auch die Versorgungssicherheit der Schweiz akut gefährdet, denn die Schweiz ist zwingend auf Stromimporte angewiesen - insbesondere im Winterhalbjahr.

 

Die problematischen Perspektiven sorgen inzwischen vermehrt auch im Eidgenössischen Parlament für Diskussionen. SVP-Nationalrat Franz Grüter hat nun ebenfalls eine Interpellation zur Versorgungssicherheit eingereicht. Er folgt damit FDP-Nationalrat Thierry Burkart und seinen Bedenken zur Schweizerischen Versorgungssicherheit

 

Richtigerweise will Nationalrat Franz Grüter wissen, wie der Bundesrat die Versorgungssicherheit aufrecht erhalten will, wenn kein Stromabkommen mit der EU abgeschlossen werden kann. Und als logische Konsequenz daraus, möchte Franz Grüter wissen: "Inwieweit sind die im ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 angekündigten Gaskraftwerke weiterhin Teil der Planung des Bundesrates, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten?"

 

Natürlich freuen wir uns auf eine hoffentlich klärende Antwort des Bundesrates.

 

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