"Energiemafia" hat politisches Nachspiel

Recherchen der Aargauer Zeitung haben gezeigt, dass die staatliche PR im Energiebereich ein undurchsichtiges Millionengeschäft ist. Nationalrat Christian Imark fordert deshalb jetzt vom UVEK Aufklärung über die fragwürdigen Vorgänge.

 

Dass die Energiestrategie nicht aufgeht, leuchtet immer mehr Schweizerinnen und Schweizer ein. Das weiss auch das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Es investiert deshalb Millionen in einseitige Staatspropaganda. Wie die Aargauer Zeitung recherchierte, erfolgte die Auftragsvergabe sehr undurchsichtig und eher am Rande der Illegalität. Wir berichteten an dieser Stelle über den Fall.

 

Richtigerweise fordert deshalb Nationalrat Christian Imark genauere Auskunft über die stossenden Vorgänge. "Gemäss EFK und Medienberichten praktiziert "Energy Schweiz" dubiose Beschaffungen und einseitige Staats-Propaganda", heisst es in der Einleitung seiner Interpellation "Energiemafia". Der Solothurner Nationalrat will vom Departement Leuthard Klarheit über die Geldflüsse und Abhängigkeiten. 

 

Auf die Antworten aus dem UVEK darf man gespannt sein. 

 

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