Der Energie Club Schweiz setzt sich ein für eine sichere, saubere und bezahlbare Stromversorgung.
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Für unsere Wirtschaft und Gesellschaft ist eine sichere Stromversorgung unabdingbar. Strom ist die Grundlage für Alles. Kernkraftwerke liefern zuverlässig sicheren Strom, unabhängig von Wetter und Tageszeit. Ohne Atomkraftwerke droht ein Stromloch im Winter. Das teuerste Risiko für die Schweiz ist eine Strommangellage!
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Im Betrieb produzieren Kernkraftwerke kein CO2. Die Klimagase, die beim Bau und der Brennstoff-Aufbereitung und der Entsorgung anfallen, machen auf die Lebenszeit sehr geringe 8 bis 15 Gramm pro produzierte kWh aus. Wer Kernkraftwerke ablehnt, schadet dem Klima.
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In einem neuen Kernkraftwerk ist viel Kapital investiert. Aber mit der hohen Leistung und den 60 Jahren Betriebszeit produziert ein Kernkraftwerk so viel wertvollen Strom, dass Kernkraft zu den günstigsten Produzenten auf dem Markt gehört.
Einreichung der eidgenössischen «Blackout-stoppen-Initiative» am 16. Februar 2024 bei der Bundeskanzlei in Bern
Einreichung der eidgenössischen «Blackout-stoppen-Initiative» am 16. Februar 2024 bei der Bundeskanzlei in Ber
Laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz ist eine Strommangellage das grösste Risiko für die Schweiz. Sie hätte massive Folgen für das Gesundheitssystem, die Kommunikation, die Wirtschaft und die Versorgung von uns allen.
Während der Wintermonate produzieren Solarzellen wenig Strom. In den Alpen fällt Schnee, womit auch die Wasserkraft wenig produziert. Und in der Schweiz gibt es viel weniger Wind als in den umliegenden Ländern, daher gibt es hierzulande kaum Windturbinen. Wir sprechen deshalb von einer Winter-Stromlücke, wenn unsere Kernkraftwerke abgeschaltet würden. Uns fehlt Strom im Winter!
Die Energiestrategie 2050 setzt einseitig auf den Ausbau von Solar- und Windkraft. Sie gefährdet damit unseren bisher stabilen Strom-Mix. Andere Länder haben mit diesen Technologien schlechte Erfahrungen gemacht. Das zeigen Blackouts in Spanien und extreme Preissprünge in Deutschland. Denn Wind- und Solarkraft sind unzuverlässig und produzieren nicht steuerbaren, teuren Flatterstrom. Das Netz kommt an den Anschlag.
Wasser- und Kernkraftwerke produzieren Strom mittels schwerer rotierender Generatoren. Sie halten die Frequenz unseres Stromnetzes (50 Hertz) stabil. In jedem Augenblick muss genau soviel Strom produziert werden, wie verbraucht wird. Es ist nicht möglich, Strom auf Vorrat zu produzieren.
Mit der Energiestrategie würde ein Teil dieser Stabilisierung wegfallen – die Kernkraftwerke. Diese liefern zuverlässig viel Strom und stabilisieren unser Netz. Neue Kernkraftwerke sind deshalb die Lösung für unsere Stromversorgung – auch im Winter.
Wir setzen auf alle Stromquellen, die zuverlässig, klimafreundlich und wirtschaftlich sind. Wer Versorgungssicherheit ernst meint, darf keine Technologien ausschliessen, welche diese Kriterien erfüllen. Die Schweiz braucht Lösungen, keine Verbote.
Damit der Strom den Weg vom Kraftwerk zum Kunden findet, braucht es das Stromnetz. Es ist ein kompliziertes System von Leitungen mit vier Spannungsebenen verbunden mit drei Transformationsebenen. Bisher haben Wasser- und Kernkraftwerke auf den höchsten Ebenen eingespeist. Jetzt speisen Wind- und Solarkraftwerke auch auf den unteren Ebenen ein. Dies bedingt einen Netz- und Transformatorenausbau, der Milliarden kosten würde. Sonne und Wind können das Stromnetz nicht stabilisieren, weil sie keine rotierende Masse haben. Mit Ersatzkernkraftwerken an den bestehenden Standorten erübrigt sich ein Stromnetzausbau.
Kernkraftwerke sind sicher. Das hat sogar die Tsunami-Katastrophe in Japan gezeigt: Drei Unfälle am gleichen Ort und zur gleichen Zeit, ohne dass jemand Strahlenschäden davon getragen hätte. Die Kernkraftwerke der Generation III+ verfügen über zusätzliche, passiv funktionierende Sicherheits-Einrichtungen, das heisst, die Sicherheit ist ohne menschliches Zutun gewährleistet. Die Folgen jedes denkbaren Unfalls beschränken sich auf das Werk.